Tagesanzeiger, Beilage „Internet of Things“

22.09.2016

Tagesanzeiger, Beilage „Internet of Things“

Christian Moser nennt es beim Namen: Erst wenn ein vernetztes System den Wohnkomfort der Bewohner erhöhe, könne man von einem wirklich smarten Zuhause sprechen.

Ab wann spricht man von einem Smart Home?

Man arbeitet schon länger mit Hausautomations-Systemen, die Leitsysteme miteinander verbinden und Prozesse automatisieren. Das Licht oder die Heizung zu regeln, das ist nichts Neues und das ist auch noch nicht wirklich smart. Neu und smart ist hingegen, dass Sensoren auf intelligente Art und Weise von den Bewohnern lernen und entsprechende Aktionen ausführen. Dann vereinfacht das Smart Home das Leben und den Wohnkomfort der Bewohner.

Was kann man denn heute schon alles vernetzen?

Grundsätzlich lässt sich alles vernetzen, was eine Schnittstelle hat, das können auch Wasserkocher, Backofen oder die Abwaschmaschine sein. Wichtig ist es aber, Informationen zu verdichten und mit ihnen möglichst viel anfangen zu können. Wenn Sensoren beispielsweise die Pollenbelastung oder den CO2-Gehalt in der Luft messen, passen sie die Lüftung an. Und sie tun das nicht einfach so, sondern verknüpft mit Bedingungen – zum Beispiel nicht, wenn es regnet oder die Bewohner schlafen.

Wie wichtig ist das Zusammenspiel der einzelnen Geräte im gleichen Konzept?

Ein Beispiel: Man hat eine Alarmanlage am Fenster angebracht. Wird das Fenster geöffnet, wenn man nicht zu Hause ist, wird ein Alarm ausgelöst. Wenn man das Haus verlässt und das Fenster noch offen ist, erhält man eine Warnung. Noch besser ist es jedoch, wenn das Heiz-System mit den Informationen aus dem Sicherheits-System ebenfalls etwas anfangen kann. Ist es kalt draussen und das Fenster offen, kapselt das Heizsystem den betroffenen Raum aus und dieser wird nicht geheizt, bis das Fenster wieder geschlossen ist.

Wie wichtig ist es unter diesen Aspekten, ein gutes Bedienkonzept zu haben?

Grundsätzlich lässt sich alles vernetzen, was eine Schnittstelle hat, das können auch Wasserkocher, Backofen oder die Abwaschmaschine sein. Wichtig ist es aber, Informationen zu verdichten und mit ihnen möglichst viel anfangen zu können. Wenn Sensoren beispielsweise die Pollenbelastung oder den CO2-Gehalt in der Luft messen, passen sie die Lüftung an. Und sie tun das nicht einfach so, sondern verknüpft mit Bedingungen – zum Beispiel nicht, wenn es regnet oder die Bewohner schlafen.

 

Christian Moser, CEO hubware

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